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Ferdinands Reise zu den Delfinen

Wie kann Ferdinands Reise weitergehen?

Sein nächstes Etappenziel: Eine Anschlusstherapie im Dezember 2015

Wenn ein 8-jähriger Junge mit Angelman Syndrom nach einer zweiwöchigen Delfin-gestützten Therapie beginnt, im Haushalt seiner Familie mitzuhelfen; wenn dieser Junge in seiner Kommunikation solche Fortschritte macht, dass er über einen neuen, umfangreicheren „Talker“ mit den Menschen seiner Umgebung „sprechen“ kann; wenn er auf Unternehmungstouren zur Beruhigung nicht mehr in seinem Rehabuggy sitzen muss: dann ist das phantastischer Erfolg dieser Therapie. Jeden neuen Tag erleben wir an Ferdinand die gesteigerte Wahrnehmung, die Papito, sein Therapiedelfin, und sein Therapeutenteam ihm eröffnet haben – es ist wie eine Tür, die für ihn aufgestoßen wurde.

Viele Ideen und Ansätze des CDTCs (Curaçao Dolphin Therapie Centre) haben wir in unseren Alltag integriert. Seinen Ruksack zum „beschweren“ hat er unterwegs nun immer dabei. Wir sind so viel freier, entspannter und beweglicher geworden, was für die gesamte Familie eine unglaubliche Bereicherung ist. Die Freibad Saison hat mit einer riesen Überraschung gestartet. Ein Knoten ist geplatz, denn Ferdinand schwimmt nun ohne Schwimmhilfe. Es sind ganz viele Kleinigkeiten und Menschen die ihn lange nicht gesehen haben, sind überrascht, wie sich Ferdinand in den vergangenen Monaten entwickelt hat.
Es sind aber nicht nur wir, die überrascht sind, sondern Ferdinand selbst hat auf Curaçao gelernt, was er alles leisten kann. Diese unglaublich positive Energie im Zentrum hat uns alle und vor allem unsere Kinder tief bewegt. Ferdinand ist seinen eigenen Fähigkeiten gegenüber viel selbstbewusster geworden. Tisch decken und abräumen, Trinken einschenken und Müll entsorgen sind Kleinigkeiten, an denen er nie interessiert war, sich nun aber mit Elan daran beteiligt. Manchmal zwar etwas übereifrig, da landet schon mal eine Pllastikflasche im Glasmüll, aber die Motivation zählt und wir haben definitiv gelernt anders damit umzugehen. Seit unserer Rückkehr aus Curaçao arbeiten wir daran, diese Erfolge für Ferdinand nicht nur aufrecht zu erhalten, sondern auch auszubauen. Unter anderem haben wir einen Schulbegleiter beantragt, der seine Kommunikation in der Schule mit „Talker“ und Gebärden sichern soll.

Was steckt noch in unserem Sohn, fragen wir Eltern, der uns mit seiner Arbeit während der ersten Therapie im Dezember 2013 so verblüfft hat?!
Um dieser Frage nachzugehen, haben wir als nächsten Schritt für Ferdinand im CDTC einen weiteren Therapietermin im Dezember 2015 reservieren lassen. Wir glauben daran, dass dieses einmalige Therapiekonzept noch viele seiner Fähigkeiten fördern könnte und damit sein Leben leichter und reicher wird. Damit wir das nächste Etappenziel erreichen können, brauchen wir erneut die Hilfe vieler – und auch Ihre Unterstützung.

Jeder Beitrag zur Realisierung einer Anschlusstherapie ist uns dankbar willkommen! Alle Beitragenden halten wir auf delfinandi.de über die Fortschritte auf dem Weg zur zweiten Delfintherapie mit Bild und Text auf dem Laufenden.

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